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Klöster und Orden im mittelalterlichen Polen
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Klöster und Ordensgemeinschaften waren ein zentrales Phänomen des europäischen Mittelalters. Auch für die polnische mittelalterliche Gesellschaft und Kultur haben sie, wie Jerzy Kloczowskis Werk eindringlich vor Augen führt, eine kaum zu überschätzende Rolle gespielt. Das Buch schildert in vier Hauptteilen stets eingebettet in die allgemeineuropäische Geschichte und immer auf die großen Linien bedacht für die Zeit vom 10. bis zum beginnenden 16. Jahrhundert die Entwicklung der Ordensgemeinschaften in den polnisch-litauischen Ländern, in Pommern, Schlesien und im Ordensland. Der erste Teil ist der langwierigen Ausbildung der Grundlagen eines polnischen Klosterlebens gewidmet. Diese zog sich von der offiziellen Annahme des Christentums in den 960er Jahren bis weit ins 12. Jahrhundert hin und führte dazu, dass um 1190 Benediktiner, Regularkanoniker, Zisterzienser und Johanniter zusammen nicht mehr als 37 fest etablierte Häuser besaßen. Erst das 13. Jahrhundert brachte im Kontext des allgemeinen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Modernisierungsprozesses, für den die Begriffe Kolonisation und Landesausbau stehen, in den piastischen Herzogtümern, im Ordensland und in Pommern den Durchbruch der westlichen Ordensbewegungen, der im zweiten Teil beschrieben wird und an dessen Ende über 100 Mönchs- und Regularkononiker-Konvente, rund 80 Häuser der (besonders erfolgreichen) Bettelorden, 43 Frauenklöster sowie über 100 Niederlassungen von Ritterorden bestanden. Der dritte Teil führt die Entwicklungen und Transformationen vor Augen, die die Ordensgemeinschaften im Rahmen des seit 1320 wiederhergestellten, im ausgehenden 14. Jahrhundert um das Großfürstentum Litauen erweiterten polnischen Königreiches bis zum Vorabend der Reformation erfuhren, dabei wird deutlich, dass das Gesamtbild eher von Stagnation und Reformunwillen geprägt war. Nach dem chronologischen Durchgang der ersten drei Teile bietet der vierte Teil einen diachronen, systematischen Überblick über die religiösen, pädagogischen und intellektuellen Funktionen, die die Ordensgemeinschaften innerhalb der polnischen Gesellschaft erfüllten, woraus sich nicht zuletzt die große Bedeutung erschließt, die sie für die polnische Kultur insgesamt besaßen.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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Litauische Gespräche zur Pädagogik
56,95 € *
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1997 feierte das litauische Bildungssystem 600jähriges Jubiläum. Der Weg von den Anfängen bis zur Schwelle des 21. Jahrhunderts war lang, gestaltete sich oft steinig und kompliziert. Ebenso diffizil und von Freiheitsbestrebungen geprägt verlief der Weg Litauens seit der Gründung dieses Staates in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Großfürstentum. Im 15. Jahrhundert genoß Litauen eine große Reputation im Bildungsbereich und erfuhr eine Renaissance zwischen 1918 und 1940 durch die Anlehnung der Bildung und Kultur an Westeuropa. Nach 50 Jahren sowjetischer Okkupation belebt sich Litauens Bildungsbestrebung aufs Neue. Man hat inzwischen gelernt, nicht alles kritiklos zu übernehmen und alte Bildungstraditionen wieder aufleben zu lassen. Dazu trägt auch die jährlich stattfindende Konferenz "Schulreform und Lehrerbildung" bei, deren wichtigste Beiträge hier zur Diskussion gestellt werden sollen. Der Band enthält Beiträge in deutscher und englischer Sprache.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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Litauische Gespräche zur Pädagogik II
72,95 € *
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1997 feierte das litauische Bildungssystem 600jähriges Jubiläum. Der Weg Litauens verlief seit seiner von immer fortwährenden Freiheitsbestrebungen geprägten Gründung steinig und diffizil. Um das Jahr 1009 findet man die erste Erwähnung des litauischen Staatsnamens in den Urquellen, in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war Litauen schon ein Großfürstentum. Am 11. März 1990 löste die Unabhängigkeitserklärung großen Jubel aus. Die Bildungsreform Litauens seit seiner neuen Unabhängigkeit hat die Grundprinzipien einer modernen handlungsorientierten Reformschule mit offenem Unterricht zum Ziel. Ein Weg dazu ist die seit 1994 jährlich von der Pädagogischen Universität Vilnius initiierte "Internationale Konferenz Schulreform und Lehrerbildung".In diesem Band werden ausgewählte Beiträge der 5. Internationalen Konferenz zum Thema "Lietuvos valstybingumas ir mokykla" vorgestellt. Die genaue Übersetzung lautet "Litauische Staatlichkeit und Schule", vereinfachend wurde der Titel "Staat und Schule" gewählt. Ein Drittel der Beiträge ist in englischer Sprache verfaßt.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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Litauen und Ruthenien. Lithuania and Ruthenia
58,00 € *
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Der Band setzt sich zum Ziel, exemplarisch transkulturelle Kommunikationsprozesse im Großfürstentum Litauen sowie in den östlichen Gebieten der polnischen Krone im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit zu untersuchen. Die Beiträge richten das Augenmerk auf interkonfessionelle Vorgänge, auf trans- oder überkonfessionelle Interaktion und hybride, heterogene Entwicklungen. Auch Bereiche der ostslavischen bzw. ruthenischen, polnischen, litauischen, armenischen sowie der orthodoxen, unierten, katholischen, jüdischen und frankistischen Geschichte, die sich auf den ersten Blick von zwischenethnischen oder interkonfessionellen Interaktionsfeldern isoliert hielten, werden neu beleuchtet. Der Band führt internationale Spezialisten zu Adel, Stadt, Kirche und Klerus, Kult, Gesang sowie Malerei zusammen und gibt Einblicke in die jeweiligen Forschungswerkstätten.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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